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Die besten Haustiere für Kinder: Das solltest Du wissen

Ein Hund und eine Katze strecken ihren Kopf aus einer großen Dose.

"Mami, ich will einen Hund!“ – diesen Satz haben wahrscheinlich die meisten Eltern schon einmal gehört. Bei manchen soll es eine Katze, ein Hamster oder eine Maus sein und wiederum andere wünschen sich direkt ein Pferd. Ein "Nein“ wird schwer akzeptiert und ein "Ja“ bedeutet meist auch für die Eltern so einiges an Aufwand. Denn ganz ehrlich, wer schickt sein achtjähriges Kind schon nachts mit dem Welpen raus? Aber welche Tiere sind eigentlich kindgerecht? Und welche Vor- bzw. Nachteile hat ein Haustier für Kinder? Und wie sieht das eigentlich das Tier selbst? Fragen über Fragen, die sich viele Eltern stellen. Wir klären auf!

Welches Tier für Kinder?

Nicht jedes Tier passt perfekt zu jedem Kind und jedem Lebensumstand der Eltern. Wir haben die häufigsten Haustiere unter die Lupe genommen.

Die Katze

Ein Kind kuschelt mit seinem Haustier (einer Katze)

Viele Katzen sind tolle Schmusepartner für Kinder. Vorsicht jedoch bei Kleinkindern: Ungeschickte Bewegungen können den kleinen Stubentiger erschrecken, dann fährt er womöglich die Krallen aus und das kann gerade für sehr kleine Kinder ganz schön gefährlich werden. Was Katzen außerdem überhaupt nicht leiden können, sind Jagdspiele. Ein Kleinkind, dass motiviert hinter dem Stubentiger herrennt, ist also überhaupt nicht lustig für das Kätzchen.

Der Hund

Ein Kind kuschelt mit ihrem Hund

Hunde sind super Kumpels für Kinder. Aber auch hier gilt: Zu klein sollte Dein Kind nicht sein. Bis zu einem Alter von acht Jahren sollte ein Kind niemals allein mit einem Hund im Raum sein. Ab demselben Alter können die Kids auch mal ein paar Aufgaben und ein bisschen Verantwortung übernehmen: Futter geben, eine kleine Gassirunde. Aber Achtung: Entscheidend ist immer auch die Größe des Vierbeiners. Eine junge Dogge beispielsweise, wird an der Leine ganz sicher zu einer gefährlichen Herausforderung für Deinen Schützling.

Der Hamster

Ein Kind hält einen Hamster in den Händen

Hamster sind super süße und witzige Kerlchen! Aber Achtung: Der Hamster ist ein nachtaktives Tier. Für Knirps und Hamster ist das Zusammenleben also schwierig. Wenn der eine kuscheln und spielen will, liegt der andere schlummernd im Heu und wenn dann Bettgehzeit ist, wird der Hamster aktiv und rennt durchs Rad. Ist die Nachtaktivität für dich und deine Kids jedoch kein Problem, ist ein Hamster ein gutes Einsteigerhaustier. Die Pflege des Nagers ist nämlich übersichtlich und kann auch vom Kind (mit-)erledigt werden.

Das Meerschweinchen

Ein Kind kuschelt mit ihrem Hamster

Meerschweinchen sind scheu. Eigentlich sind sie immer auf der Flucht. Ab Tag eins in den Käfig greifen und sich das Meerschweinchen krallen, funktioniert also nicht. Aber auch Meerschweinchen lassen sich zähmen. Wie? Na klar, mit Futter. Hier ist Durchhaltevermögen gefragt. Mühsam ernährt sich das Eichhörn… äh… Meerschweinchen: Nach und nach immer mal wieder vorsichtig aus der Hand füttern, dann wird das auch was mit der Mensch-Nager-Freundschaft. Ein Gutes hat es: Dein Kind lernt auf dem Weg definitiv Geduld und Empathie.

Das Kaninchen

Ein Kind füttert ihr Kaninchen mit einer Karotte

So ein Langohr ist ein toller Kamerad für Kinder auch schon für kleine Kinder ab sechs Jahren geeignet. Nicht, nur weil Kaninchen einfach super flauschig und echt süß sind. Nein, sie sind auch noch ganz schön intelligent und viele von ihnen lieben es, Kunststücke zu lernen. Was sie allerdings gar nicht witzig finden, ist herumgetragen zu werden. Erkläre Deinem Kind am besten direkt, dass wenn ein Kaninchen zappelt, kratzt oder mit den Zähnchen zupackt, sein Unmut auch respektiert werden muss.

Warum Tiere gut für Kinder sind

Kuscheleinheiten machen nicht nur uns, sondern auch unsere Kinder glücklich. Und mit wem kann man wohl besser kuscheln, als mit einem Haustier? Ein besonderes Pro Argument, für einen Haushalt mit Kind und Tier: Die Sozialkompetenz von Kindern wird durch den Umgang mit Tieren enorm gestärkt. So wird deinem Nachwuchs ganz leicht Verantwortungsbewusstsein und Empathie beigebracht. Durch die Gegenwart von Haustieren kann sich übrigens auch das Stresshormon Cortisol senken. Das ist z. B. für Kinder mit Autismus hilfreich. Auch Kinder mit Entwicklungsverzögerungen profitieren vom Umgang mit Tieren.

Worauf Du vor dem Einzug des Haustieres achten solltest

In jedem Fall solltest du vor dem Einzug bedenken, dass Kinder niemals allein für Haustiere zuständig sein können. Muss die Fellnase mal zum Tierarzt, sind Mama und Papa gefragt. Generell darf die Verantwortung niemals nur in der Hand von Kindern liegen. Es gibt immer mal Phasen, in denen Eltern unterstützen müssen. Sowohl um den eigenen Schützling zu entlasten, aber auch um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse des Tieres alle gestillt werden. Zusatztipp: Stelle vorher sicher, dass keiner von Euch eine Allergie hat. Denn: Noch schlimmer, als ein "Nein“ zur Haustierfrage ist es, den neuen Freund nach kurzer Zeit wieder abzugeben – und zwar für Kind und Tier.

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