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Zeckenzeit mit Hund: So schützt Du Deinen Vierbeiner

Hund liegt in einer Wiese. Vor allem hier ist die Gefahr vor Zecken hoch.

Über die ersten warmen Temperaturen im Jahr freuen sich nicht nur Mensch und Hund, auch Zecken fühlen sich pudelwohl. Ob im Wald, in Gräsern oder Büschen: Sie verweilen überall dort, wo es den Vierbeiner bei einem ausgiebigen Spaziergang am meisten hinzieht. Nicht jeder Zeckenbiss ist gefährlich, dennoch ist Vorsicht geboten! So manche Zecke überträgt schlimme Krankheiten. Wir erklären, wie Du Bello, Luna und Co. schützt.

Zeckenzeit: Im Frühlings geht’s so richtig los

Hund versteckt sich in einem Blumenmeer aus Löwenzahn

„Im Frühling und im Sommer ist Zeckenzeit!“ – so die Denke vieler. Doch so leicht ist es leider nicht. Klettert das Thermometer über zehn Grad Celsius, werden Zecken aktiv. Je nach Wetterlage kann das also auch im Dezember oder Januar der Fall sein. Streng genommen gibt es also keine Zeckensaison, nur Zecken-Temperaturen. Allerdings sind die Monate von April bis September besonders prädestiniert. Hier herrscht meist angenehm wohliges Zeckenwetter. In dieser Zeit solltest Du besonders vorsichtig sein und Deinen Hund schützen. 

Zeckenmittel: Chemie oder Natur

Kautabletten, Spot-Ons, Halsbänder, Bernsteinketten oder natürliche Helfer? Bei der Wahl des Zeckenschutzmittels stehen Hundehalter vor einer schwierigen Entscheidung. Viele Hersteller setzen bei der Zusammensetzung der Mittel auf chemische Bestandteile. Diese haben jedoch oftmals unerwünschte Nebenwirkungen. Besonders wenn Du einen empfindlichen Hund hast, kann ein natürlicher Schutz sinnvoll sein.

Natürliche Zeckenmittel für Deinen Hund

Viele Hausmittel haben sich als Schutz vor Zecken über Generationen bewährt. Die meisten natürlichen Helfer setzen dabei auf einen für die Zecke unangenehmen Geruch, der die fiesen Viecher abhält. Bei einigen Mitteln gilt allerdings besondere Vorsicht bei der Anwendung. Auch bei natürlichen Mitteln kann eine falsche Dosierung schädlich sein. Die bekanntesten Hausmittel sind Schwarzkümmelöl, Kokosöl, Zistrose, Bierhefe und Knoblauch. 

Schwarzkümmelöl

Das Schwarzkümmelöl ist ein ätherisches Öl mit hoher Wirksamkeit. Es wird vielseitig für Mensch und Tier eingesetzt – und das bereits seit der Antike. Der Hund nimmt es pur oder bereits vordosiert in Pulvern oder Snacks auf. Da eine genau Dosierung des Öls sehr wichtig ist, empfehlen sich vordosierte Lösungen. Einmal verspeist, verströmen Hunde einen für Zecken unangenehmen Geruch. Und wer heftet sich schon gern an etwas, das nicht gut riecht? Eben. Unser Zec ProTec Pulver enthält Schwarzkümmelöl und kann dem Körpergewicht des Hundes entsprechend dosiert werden.

Kokosöl

Hochwertiges Kokosöl enthält einiges an Laurinsäure, die ebenfalls abschreckend auf Zecken wirkt. Die Wirkung ist jedoch nur von kurzer Dauer und muss täglich wiederholt werden. Kokosöl ist bei vielen Hundeherrchen und -frauchen sehr beliebt, da es als besonders unbedenklich und gut verträglich gilt. Es wird äußerlich angewendet. Du kannst es auf das Fell sprühen oder in den Händen verteilen und sanft einmassieren.

Zistrose

Zistrose ist bisweilen weniger bekannt in der Zeckenabwehr, aber das wird sich bald ändern. Schließlich steckt in der hübsch anzusehenden Blüten-Pflanze eine Menge Power. Sie hat nicht nur eine abwehrende Wirkung auf Zecken, sondern ist zudem auch antiviral, antibakteriell und antimykotisch. In Form von Kapseln oder Pulver kann sie am besten dosiert werden. 

Bierhefe

Bierhefe entsteht als Abfallprodukt bei der Bierherstellung. Für den Müll ist sie allerdings viel zu schade, denn bei der Abwehr von Zecken hilft sie ganz hervorragend. Bierhefe enthält Vitamin B und das wird von Zecken nicht gut vertragen. Da Bierhefe den meisten Hunden sehr gut schmeckt, lässt sie sich hervorragend verfüttern.

Knoblauch

Auch Knoblauch wird als natürliches Hausmittel gegen Zecken eingesetzt. Hier gilt allerdings größte Vorsicht. Knoblauch ist überdosiert schädlich und sogar giftig für Hunde. Bevor Du Dich also für dieses Hausmittel entscheidest, solltest Du mit Deinem Tierarzt sprechen.

Sind Zeckenbisse gefährlich?

Hund hat einen entzündeten Zeckenbiss und kratzt sich.

Nicht jeder Zeckenbiss ist gefährlich, doch unterschätzen solltest Du die Gefahr nicht. Schätzungsweise ein Drittel der heimischen Zecken können einen Borreliose Erreger übertragen. Diese Infektionserkrankung kann unbehandelt oder zu spät erkannt sogar tödlich enden. Zeigen sich nach einem Biss also erste Krankheitssymptome, wie z. B. Abgeschlagenheit oder ein roter Ring um den Biss, ist der Weg zum Tierarzt obligatorisch. Neben Borreliose können Anaplasmose, Ehrlichiose, Babesiose und FSME durch Zecken übertragen werden.

Zeckenbefall: So suchst Du Deinen Hund ab

Nach einem ausgiebigen Spaziergang sollten Hunde immer gründlich auf Zecken oder Zeckenbisse untersucht werden. Im besten Fall lassen sich die Zecken dann sogar noch vor dem Biss entfernen. Zecken lieben warme Körperstellen wie Ohren, Hals oder auch den Übergang von Vorderläufen zur Brust und Hinterläufen zum Bauch. Auch zwischen den Zehen sowie am oder im Maul beißen die kleinen Viecher gerne zu. Bei der Untersuchung solltest Du immer gründlich vorgehen, damit Du versteckte Zecken auch wirklich findest.

Zecke entfernen leicht gemacht

Einmal entdeckt, solltest Du die Zecke schnell entfernen. Verfalle nicht in Panik, sondern bleib möglichst ruhig. Die geeigneten Hilfsmittel zur Entfernung sind eine saubere Zeckenzange oder ein Zeckenhaken. Schiebe das Fell rund um die Bissstelle zur Seite. Bei langhaarigen Vierbeinern kann es notwendig sein, umliegende Haare zu stutzen. Jetzt kannst Du die Zecke langsam und vorsichtig entfernen. Vermeide dabei ruckartige Bewegungen oder Drehungen. Zusatztipp: Die Zecke danach nicht in der Toilette runterspülen oder im Waschbecken ertränken – das überleben die Kampfgeister. Am besten lässt sie sich mit Feuer oder durch gezieltes Abtrennen des Kopfes abtöten.

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