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Dürfen Hunde Birnen essen?

Drei Birnen stehen auf einem Tisch

Wir Menschen lieben Birnen und es ist ganz natürlich, dass wir die Dinge, die wir lieben mit unseren Hunden teilen wollen. Manchmal bringt diese Neigung unsere Hunde aber in Schwierigkeiten. Die meisten Tierhalter wissen, dass nicht alle Obst- und Gemüsesorten für Hunde sicher sind, aber dürfen Hunde Birnen essen? Zum Glück, für unsere hündischen Gefährten, ist die Antwort ja.

Sind Birnen sicher für Hunde?

Hund frisst eine Birne im Gras

Ja, das Fruchtfleisch von Birnen ist für Hunde absolut sicher. Die Birne sollte reif sein, um sicherzustellen, dass sie weich genug ist damit dein Hund sie leicht kauen kann. Außerdem solltest Du darauf achten, dass Du die Birne in mundgerechte Stücke schneidest, damit sie nicht zur Erstickungsgefahr wird.

Glücklicherweise lieben auch viele Hunde den Geschmack von Birnen, sodass sie ein einfaches und befriedigendes Leckerli für Deinen pelzigen Freund sein können.

Birnenkerne enthalten jedoch Spuren von Zyanid, das bei Aufnahme großer Mengen für Hunde giftig sein kann. Auch Birnenkerne können für Hunde schwer verdaulich sein, daher solltest Du Deinem Hund niemals die Kerne oder das Gehäuse einer Birne füttern.

Sind Birnen gesund für Hunde?

Ast eines Birnenbaums, der voll mit reifen Birnen ist.

Okay, also Hunde dürfen Birnen essen - aber sollten sie das auch? Die Antwort ist wieder einmal ja, aber nur in Maßen.

Birnen sind eine gute Quelle für Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und enthalten außerdem wichtige Nährstoffe wie Vitamin C und Kalium. Und da sie auch kalorienarm sind, ist eine kleine Menge Birne hin und wieder ein gesunder Snack für Hunde.

Der hohe Zuckergehalt von Birnen kann jedoch zu Magenverstimmungen führen, daher sollten Hunde Birnen nur gelegentlich essen.

Nährwertangaben:

1% Vitamin A:

Vitamin A unterstützt die Sehkraft, das Immunsystem, Knochen und Muskeln, Haut und Fell des Hundes.

7% Vitamin C:

Vitamin C unterstützt das Immunsystem und fördert die Gesundheit der Gelenke.

4% Vitamin K:

Vitamin K unterstützt den Körper Deines Vierbeiners bei der richtigen Blutgerinnung.

5% Kalium (Elektrolyte):

Kalium hält den Flüssigkeitshaushalt aufrecht und unterstützt die Nerven- und Muskelfunktion.

9 mg Calcium (Mineralien) pro 100 g:

Calcium sorgt für starke Zähne und Knochen.

8% Ballaststoffe:

Ballaststoffe unterstützen die Verdauung und machen den Kot fester.

11% Kohlenhydrate:

Kohlenhydrate versorgen den Körper Deines Hundes mit Energie.

9% Kupfer (Mineralien):

Das Mineral Kupfer sorgt für ein gesundes Immunsystem, glänzendes Fell und unterstützt den Knochenaufbau.

Risiken bei der Fütterung von Birnen an Hunde

Obwohl Birnen einen guten Nährwert für Hunde bieten können, gibt es auch einige Risiken, die mit der Fütterung von Birnen verbunden sind. Behalte diese Risiken im Hinterkopf, bevor Du Dich entscheidest, ob Du Deinem Hund einen Snack aus gehackten Birnen gönnen willst oder nicht.

Birnenkerne sind giftig

Wie wir bereits erwähnt haben, enthalten Birnenkerne Zyanid, das in großen Mengen giftig sein kann. Gib Deinem Hund niemals Birnenkerne und gib ihm niemals eine ganze Birne zum Knabbern.

Birnen enthalten viel Zucker

Birnen haben einen Zuckergehalt von etwa 10%. In Kombination mit dem Ballaststoffgehalt von Birnen kann dies zu Durchfall oder Magenverstimmungen führen, wenn dein Haustier zu viel davon isst. Das bedeutet auch, dass Birnen kein geeignetes Leckerli für Hunde sind, die an Diabetes leiden.

Birnen müssen reif sein

Unreife, verfaulte oder verschimmelte Birnen können ebenfalls zu Magenverstimmungen führen und sollten niemals an Hunde verfüttert werden.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Dein Hund Birnen essen darf, weil er gesundheitliche Probleme hat, frage Deinen Tierarzt um Rat.

Sind Dosenbirnen für Hunde sicher?

Nein. Dosenbirnen (und viele andere Obstkonserven) haben einen hohen Zuckergehalt und sollten daher unbedingt vermieden werden. Zu viel Zucker kann nicht nur Magen-Darm Probleme verursachen, sondern auch zu Gewichtszunahme und Fettleibigkeit bei Hunden führen.

Halte Dich an frisches, rohes Obst, wenn Du eine Birne mit Deinem Hund teilen möchtest.

Wie solltest Du Birnen für deinen Hund zubereiten?

So bereitest Du Birnen für Hunde vor: Gewaschen, geschnitten und entkernt.

Birnen sind gut für Hunde und wenn sie richtig zubereitet werden, sind sie sicher. Achte darauf, die Birne zu waschen um alle Chemikalien zu entfernen, die sich auf ihr befinden könnten. Entferne dann das Kerngehäuse, die Kerne und den Stiel. Du willst nicht, dass dein Hund die Kerne isst, weil sie Spuren von Zyanid enthalten können. Dies ist die allgemeine Regel für jede Frucht mit Kernen, Samen oder Steinen. Sie können Amygdalin enthalten, eine Verbindung, die sich in Blausäure aufspaltet und giftig für Hunde ist. Mach dir keine Sorgen, wenn Dein Hund ein paar Kerne gegessen hat, er müsste schon mehr als nur ein paar fressen, um krank zu werden.

Außerdem können entsteinte Früchte wie Birnen, wenn sie verschluckt werden, dazu führen, dass Dein Hund erstickt. Sie können auch in ihrem Verdauungstrakt stecken bleiben.

Zusammenfassung, wie man Birnen zubereitet:

  • Die reifste Birne - sei wählerisch!
  • Blätter und Stiel entfernen.
  • Gründlich waschen, um alle Chemikalien und Rückstände zu entfernen.
  • Die Frucht in der Mitte durchschneiden, dann eine Fruchthälfte in zwei Stücke schneiden.
  • Entferne alle Kerne und schneide das Gehäuse der Frucht weg.
  • Schneide die beiden Stücke in 2-3 cm dicke Scheiben.
  • Mittelgroße bis große Hunde können sicher zwei frische Scheiben bekommen, kleine Hunde nur eine Scheibe.
  • Du kannst mehrere Leckerbissen aus einer Scheibe machen, indem Du sie in kleine Stücke schneidest.
  • Friere einige Stücke für ein kühles Leckerli an einem heißen Tag ein.

Wie viel Birnen dürfen Hunde essen?

Nur weil Birnen für Hunde unbedenklich sind, heißt das nicht, dass Dein Hund regelmäßig Birnen essen sollte. In Maßen sind Birnen ein gesunder Snack, voll mit Vitamin C, Vitamin A und Ballaststoffen. Aber wie bei jedem anderen Futter, das Du Deinem Hund gibst, können zu viele Birnen zu einer Magenverstimmung führen. Wie viel ist also zu viel? Tierärzte empfehlen, die Aufnahme von Leckerlis auf 10 Prozent der täglichen Futtermenge zu begrenzen. Für kleine Hunde bedeutet das, dass eine Scheibe Birne hin und wieder genug ist, eine ganze Birne ist wahrscheinlich zu viel. Im Zweifelsfall solltest Du Deinen Tierarzt fragen.

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