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Ohrenentzündung beim Hund: Hausmittel oder Tierarzt?

Zwicken, Jucken und Schmerzen – Ohrenschmerzen sind fies! Hat Deine Fellnase eine Ohrenentzündung heißt es: Handeln! Während ein Großteil der erkrankten Hunde sich mit einer Otitis Externa, also einer Entzündung im äußeren Gehörgang, herumschlagen, kann auch das auch das Innenohr (Otitis Interna) und das Mittelohr (Otitis Media) von einer Entzündung betroffen sein. Damit es Deinem Hund bald besser geht, solltest Du der Entzündung den Kampf ansagen. Wir erklären Dir, woran Du eine Ohrenentzündung erkennst, welche Hausmittel helfen können und wann Du lieber zum Tierarzt gehen solltest. 

Symptome einer Ohrenentzündung beim Hund

Symptome einer Ohrenentzündung bei Hunden

Wenn Dein Hund an einer Ohrenentzündung leidet, ist schnelles Handeln angesagt. Deine Fellnase hat vermutlich Schmerzen im Ohr, die von allein nicht mehr weggehen. Doch woran erkannt man, ob der Pfotenfreund an einer Ohrenentzündung leidet?

  • Schüttelt Dein Hund häufiger als sonst den Kopf?
  • Hält er den Kopf schief?
  • Kratzt er sich an den Lauschern? 
  • Möchte Dein Liebling nicht mehr an Ohren oder Kopf berührt werden?
  • Schiebt Bello seinen Kopf seitwärts über den Fußboden?

All das können Hinweise für eine Ohrenentzündung beim Hund sein. Wenn zudem bräunlicher, müffelnder Ausfluss aus der Ohrmuschel kommt, oder das Ohr geschwollen und gerötet ist, dann ist die Diagnose ziemlich klar. Jetzt können Hausmittel gute Dienste leisten. Falls Dein Hund allerdings zusätzlich schlecht hört, Fieber hat, abgeschlagen wirkt oder nicht mehr frisst, heißt es sofort ab zum Tierarzt!

Ursachen von Ohrenentzündungen beim Hund

Bei dem Verdacht auf eine Ohrenentzündung solltest Du unbedingt den Tierarzt Deines Vertrauens um Rat fragen. Dieser kann mit einem Abstrich genau feststellen, woher die Entzündung kommt. Für eine Ohrenentzündung beim Hund gibt es nämlich ganz verschiedene Ursachen, die unterschiedlich behandelt werden müssen.

Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten

Verschiedene Bakterien oder Viren können Auslöser dafür sein, dass Dein Hund eine Ohrenentzündung bekommt. Auch ungebetene Gäste wie Zecken, Milben oder Flöhe breiten sich gern im Ohr aus und sorgen dort für eine fiese Entzündung.

Verunreinigungen oder Fremdkörper

Fremdkörper oder Verunreinigungen wie Dreck oder Sand können ebenfalls schuld an einer Ohrenentzündung beim Hund sein. Einmal festgesetzt, entsteht eine Entzündung in den empfindlichen Hundeohren ganz leicht.

Falsche Reinigung

Reinigst Du das Ohr Deines Vierbeiners mit aggressiven Lotionen oder Wattestäbchen, kann dies zu Reizungen oder Entzündungen führen. Am besten solltest Du immer einen milden Ohrenreiniger nutzen.

Futterunverträglichkeiten

Hast Du kürzlich das Futter gewechselt oder ein neues Leckerli ausprobiert? Wenn Bello, Luna und Co. das neue Futter nicht gut vertragen, sind Ohrenentzündung eine häufige Immunantwort.

Allergische Reaktionen

Hat Dein Vierbeiner eine Allergie? Auch eine allergische Reaktion kann schuld an einer Ohrenentzündung beim Hund sein. 

Ohrenentzündung Behandlung – wann helfen Hausmittel?

Um eine Ohrenentzündung beim Hund zu behandeln, gibt es verschiedene Wege. Bei einer eher leichten Entzündung des äußeren Ohrs (otitis externa) können Hausmittel wie Tinkturen aus Calendula, Kamille, Kokosöl, Echinacea oder Apfelessig helfen. Im Netz finden sich viele verschiedene Rezepturen. Apfelessig verdünnt man beispielsweise vor der Anwendung mit Wasser im Verhältnis 1:3, gibt ihn dann auf ein Wattepad und verteilt ihn im Hundeohr.

Diese Hausmittel können gegen Ohrenentzündungen helfen

Hausmittel zur Behandlung von Ohrenentzündungen bei Hunden

Kamille

Die wohltuende Wirkung von Kamille hilft nicht nur bei Bauchschmerzen, sondern auch bei einer Ohrenentzündung beim Hund. Gib einige Tropfen Kamillentee (aus frischer Kamille) auf ein Wattepad und reinige damit sanft die Hundeohren. Die Kamille wirkt beruhigend und das Ohrenschmalz löst sich auf.

Ringelblume

Die Ringelblume, auch Calendula genannt, ist ebenfalls ein bewährtes Hausmittel im Kampf gegen entzündete Hundeohren und als Tinktur oder Salbe erhältlich.

Teebaumöl

Teebaumöl kann in entzündeten Hundeohren eine Wohltat sein und im Kampf gegen Bakterien unterstützend wirken. Massiere das Öl nach dem Auftragen sanft in die Hundeohren ein. Am besten verdünnst Du es mit etwas Wasser.

Apfelessig

Apfelessig kann bei einer Ohrenentzündung Deines Pfotenfreundes Abhilfe schaffen. Achtung: Verdünne den Apfelessig mit Wasser, damit die Säure die empfindlichen Lauscher nicht noch weiter strapaziert.

Kokosöl

Kokosöl wirkt beruhigend in den gereizten Hundeohren. Nutze auch hier ein Wattepad, um das Kokosöl aufzutragen. Massiere es dann sanft ein. Das Kokosöl hat außerdem eine pflegende Wirkung.

Homöopathie und rezeptfreie Medikamente

Neben den klassischen Hausmittelchen gibt es rezeptfreie Medikamente wie Traumeel oder Globuli aus Echinacea, die Deinem Hund homöopathisch helfen können. Der Heilpflanze Echinacea, besser bekannt als Purpursonnenhut-Pflanze, wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

Ohrenentzündung beim Hund – wann zum Tierarzt?

Die Ohrenentzündung eines Hundes wird von einem Tierarzt untersucht

Wenn sich nach ein bis zwei Tagen keine Besserung einstellt – ab zum Tierarzt! Vermutest Du mehr als nur eine leichte Ohrenentzündung, solltest Du ruckzuck einen Termin beim Onkel Doktor machen. Beim Tierarztbesuch wird mit einem Abstrich festgestellt, welche Ursache die Schmerzen haben und welche Medikamente, Salben oder Tropfen Deiner geplagten Fellnase jetzt helfen. Zu Beginn der Therapie steht oftmals eine gründliche Reinigung durch den behandelnden Tierarzt auf dem Plan. Lass Dir in diesem Zuge erklären, worauf Du bei einer Ohrenreinigung beim Hund in Zukunft achten musst.

Ohrenentzündung – Vorbeugung & Ohrenpflege

Vorbeugung von Ohrenentzündungen bei Hunden

Um einer fiesen Ohrenentzündung vorzubeugen, solltest Du die Lauscher Deiner Fellnase regelmäßig kontrollieren und pflegen. Positiver Nebeneffekt: Du erkennst frühzeitig, ob eine Ohrenentzündung im Anmarsch ist. Hier sind einige Tipps für Dich, die bei der Ohrenpflege helfen:

Regelmäßige Kontrolle

Schaue mindestens einmal die Woche in die Ohren Deiner Fellnase. So lassen sich Fremdkörper oder leichte Reizungen feststellen, bevor es zu spät ist.

Ohren reinigen

Behandle die Ohren Deines Lieblings vorsorglich mit einem milden Ohrenreiniger. So kannst Du bereits kleinere Ablagerungen und Ohrenschmalz entfernen, bevor sich diese festsetzen. Achte darauf, nur milde Reiniger aus natürlichen Inhaltsstoffen zu verwenden, um keine Reizungen zu verursachen. Unser natürlicher Ohrenreiniger mit Kamille, Ringelblume und Propolis beispielsweise kann auch bei Milben oder kleinen Entzündungen verwendet werden.

Finger weg von Wattestäbchen!

Verwende geeigneten Reiniger für die Ohren und ein sauberes Tuch, wenn Du die Ohren Deines Hundes säuberst. Verwende keine Wattestäbchen oder andere Gegenstände, um die Ohren zu reinigen. Im schlimmsten Fall schiebst Du das Ohrenschmalz oder andere Ablagerungen noch tiefer in das Ohr oder verletzt das Trommelfell.

Üben, üben, üben

Die Ohren Deiner Fellnase sind sehr empfindlich. Daher kann die Reinigung für Deinen Hund etwas unangenehm sein. Verknüpfe die Ohrenreinigung mit etwas Positivem und belohne Deinen Liebling mit vielen Streicheleinheiten und Leckereien.

Fellpflege in den Ohren

Lass die Haare in den Ohren Deiner Fellnase nur von einem erfahrenen Hundefriseur oder dem Tierarzt des Vertrauens schneiden. Fang nicht an, selbst zu schnippeln. Dabei zerstörst Du möglicherweise die Schutzbarriere für Schmutz oder Fremdkörper. Dann hat die nächste Ohrenentzündung ein leichtes Spiel.

Ohren trocken halten

Ist Dein Vierbeiner eine echte Wasserratte? Dann solltest Du besonders auf Entzündungen im Hundeohr achten. Trockne nach dem Baden oder Schwimmen die Ohren Deiner Fellnase sanft ab, damit kein Wasser in das Ohr eindringen kann.

Fazit

Verabreichung eines Medikaments bei einer Ohrenentzündung Hund

Mit einer Ohrenentzündung ist nicht zu scherzen! Im allerschlimmsten Fall breitet sich die Entzündung aus – dann kann Dein Hund Gehör oder Gleichgewichtssinn verlieren. Ebenso sind Hirnhautentzündungen oder Lähmungen des Gesichtsnervs möglich. Eine unzureichend therapierte oder gar unbehandelte Ohrenentzündung kann zu bleibenden Schäden bei Deinem Vierbeiner führen. Daher gilt: lieber zu früh als zu spät zum Tierarzt!

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